Beiträge von Lena

Mailverteiler

Liebe Alle,
und insbesondere: Liebe Neulinge von gestern,
und außerdem: Liebe zukünftige Neulinge, unbekannte Mitleser!

zur Kommunikation von Einladungen und gelegentlichen sonstigen Infos haben wir einen Mailverteiler. Wenn ihr mit auf die Liste wollt, genügt eine Info an amoriestammtisch@riseup.net.

…weil ich es auf dem Stammtisch schon länger nicht mehr erwähnt habe, und auch, weil gestern einige Neue da waren, die es vermutlich auch noch nicht wussten.

Verteilte Bibo

Weil Bücher toll und teuer sind und viel zu schade, um nach einmaligem Lesen in unseren jeweiligen Regalen zu verstauben: Lasst uns eine verteilte Beziehungs-Bibliothek basteln. Ich hab da mal was vorbereitet. Anschauen und mitmachen.

3. Stammtisch: Rückblick

Vergangener Dienstag, dritter Amoriestammtisch, erster im neuen Jahr, zum ersten Mal im Stadtteilhaus in der Neustadt, wo wir einen Seminarraum für uns gemietet hatten. Dadurch, dass wir den Raum ganz für uns hatten, war es eine sehr ruhige, fast private Atmosphäre. Einige whatten etwas zum Essen mitgebracht, zum Seminarraum gehört eine kleine Küche, die ir nutzen konnten um Tee zu kochen, Geschirr zu nehmen und nachher wieder abzuspülen :) . War gemütlich.

Wir waren diesmal mit sieben Leuten im Vergleich zu den ersten beiden Treffen eine wirklich kleine Runde. Da die auch erst so nach und nach eintrudelten, haben wir lange erstmal einfach über das gequatscht, was sich eben so ergeben hat, und auch danach, als wir dann den „offiziellen“ Teil zu unserem Thema eingeläutet haben, waren die Gespräche sehr persönlich. Es ging viel um das Leben der einzelnen Leute, die da waren, jede(r) hat bisschen was von sich erzählt.

Dabei haben wir unter anderem darüber diskutiert, wer in einer Beziehung wen glücklich machen muss oder kann. Jeder sich selbst? Alle sich gegenseitig? Inwiefern hat Glück überhaupt mit Beziehung zu tun? Insofern, dass Beziehungen wie „Trittleitern“ sind, die uns helfen, uns weiterzuentwickeln? Und dann ging es um die Kunst, wie man es anstellt, nicht ständig neue Trittleitern zu brauchen, sondern innerhalb einer Beziehung sich gemeinsam zu entwickeln. (Wer zu dem Thema eine Patentlösung hat, möge sie in den Kommentaren hinterlassen ;-) )

Thema waren auch wieder Erwartungen an Beziehungen. Inwiefern verlangen wir zu viel von unseren (monogamen oder nichtmonogamen) Beziehungen? Müssen wir das alles in einer Beziehung finden? Können wir es in mehreren finden, oder in Freundschaften, oder wird es auch immer unerfüllte Wünsche geben, so dass wir einfach lernen müssen, an irgendeinem Punkt Verzicht zu üben? Und an welchem? Ob bei keiner, einer, zwei, drei oder vielen Beziehungen, da muss wohl jeder seine oder ihre eigene Antwort drauf finden.

Wir haben feste Beziehungen mit zusätzlichen, losen (Sexual-)kontakten angerissen, über Konstellationen mit einer festen und anderen, weniger engen aber ebenfalls festen Nebenbeziehungen gesprochen, und über eine Konstellation mit zwei verbindlichen, gleichwertigen Beziehungen. Und über die Möglichkeit, mit einem vorhandenen Partner gemeinsam neue Kontakte nach außen zu knüpfen. Ganz schön bunt…

Außerdem ging es um Absprachen und Rücksichtnahme und darüber, wie man einem potentiellen Partner schonend vermittelt, dass man sich eine in irgendeiner Form nicht-monogame Beziehung wünscht. Und um Freiraum in Beziehungen, darüber, wieviel man teilen will und kann, und wo auch Platz für was eigenes ohne den Partner sein soll (sei es ein eigener Urlaub oder ein(e) eigene(r) Partner(in)).

Antworten gefunden? Nur zum Teil. Gut diskutiert? Ja, sicher.

Es wäre schön gewesen, wenn wir ein paar mehr Leute gewesen wären. Falls es einen bestimmten Grund gab, warum ihr diesmal nicht gekommen seid (und es in unserer Macht liegt, bei der Organisation darauf zu achten) dann hinterlasst doch bitte einen Kommentar oder schreibt eine Email, damit wir in Zukunft drauf achten können.

Liebe Grüße an Euch alle,
Lena

Mitbringbüffet!

Liebe schon- und noch-nicht-Stammtischler und -innen,

wir sind ja zum nächsten Stammtisch in einem Seminarraum im Stadtteilhaus (Details siehe voriger Eintrag), also nicht in einer Kneipe und demzufolge bewirtungslos. Davon wollen wir uns aber den kulinarischen Genuss nicht verderben lassen!

Deswegen wäre es schön, wenn der oder die eine oder andere etwas zum Essen oder Knabbern oder Trinken mitbringen könnte. Heißes Wasser und Beutel für Tee werden wir vor Ort organisieren können, um sonstige Getränkewünsche bitte ich euch, euch selbst zu kümmern.

Bis nächste Woche – ich freu‘ mich auf euch!
Lena